12 marca 2016

Fwd: Schwere Staatskrise in Polen / Schwieriger Arbeitsmarkt für Flüchtlinge / Nationalrat stimmt Ernährungs-Initiative zu

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From: NZZ am Morgen <newsletter@nzz.ch>
Date: 2016-03-10 7:46 GMT+01:00
Subject: Schwere Staatskrise in Polen / Schwieriger Arbeitsmarkt für Flüchtlinge / Nationalrat stimmt Ernährungs-Initiative zu
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>




Neue Zuercher Zeitung
Christoph Fisch
Christoph Fisch
Tagesleiter / Leitender Redaktor Print & Replika
Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser
Grossereignisse werfen Schatten voraus. Gemessen am Schattenwurf sind die Landtagswahlen in drei deutschen Bundesländern allesamt Grossereignisse. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt stand und steht der Wahlkampf im Zeichen der Flüchtlingskrise. Es wird erwartet, dass viele Wähler am Sonntag mit ihrer Stimme ein Verdikt über die bisherige Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin in die Wahlurne legen werden. Die Stimmungsbarometer der letzten Wochen sagen ein eindeutiges Verdikt voraus – zuungunsten der CDU-Landesparteien und damit von Angela Merkel. Unser Deutschland-Korrespondent Markus Ackeret hat sich in Baden-Württemberg an Wahlkampfveranstaltungen umgesehen und -gehört. Das Fazit seiner Reportage: Allen etablierten Parteien steht ein unberechenbarer Sonntag bevor.

Die Stadt Zürich ist ein beliebtes Pflaster, Schweizer und Ausländer strömen seit Jahren in Scharen an die Limmat. Unter ihnen befinden sich viele gut ausgebildete Fachkräfte, deren Löhne stetig steigen und so dem Zürcher Finanzvorstand rekordhohe Steuereinnahmen bescheren. Trotz vollen Kassen schliesst dieser eine Steuererhöhung nicht aus, weil Wachstum auch Kosten auslöse. Befindet sich die Stadt in einer Wachstumsfalle? «Von wegen», kommentiert Christina Neuhaus. Natürlich koste Wachstum, brauche die Stadt mehr Schulen und Trams. «Aber die Stadt gibt schlicht zu viel aus.»
 
Was heute wichtig ist

Flüchtlinge bleiben lange arbeitslos. Frühere Flüchtlinge aus Ungarn, Tibet oder Sri Lanka konnten in der Schweiz relativ gut integriert werden. Von den 40'000 Asylsuchenden des Jahres 2015 aber dürften nur wenige rasch eine Arbeitsstelle finden. Die beruflichen Anforderungen sind markant gestiegen.

Der Nationalrat stimmt Ernährungs-Initiative zu. Der Nationalrat hat sieben Stunden lang über die vom Bauernverband lancierte Initiative für Ernährungssicherheit beraten – und er hat ihr am Schluss zugestimmt. Eine scheinheilige Initiative, die Reformen rückgängig machen will, kommentiert die NZZ.


Ein ehemaliges IS-Mitglied hat offenbar Daten in Syrien gestohlen und geleakt. Der britische Fernsehsender Sky News hat nach eigenen Angaben auf einem Memory Stick die persönlichen Daten von 22'000 mutmasslichen Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zugespielt bekommen. In den Akten sollen Informationen zu Personen aus 51 Ländern gespeichert sein.
 

Nordkorea kündigt die Kooperationen mit Südkorea auf. Alle Güter südkoreanischer Firmen auf nordkoreanischem Boden würden konfisziert, erklärte das abgeschottete Land am Donnerstag. Das betrifft hauptsächlich die Sonderwirtschaftszone Kaesong.

Polens institutionelle Krise spitzt sich zu. Das Verfassungsgericht hat die Justizreform der Regierung für ungültig erklärt. Diese kündigte jedoch an, das Urteil nicht beachten zu wollen.

Sunrise wechselt die Führung aus. So soll der ehemalige Organe Europa Chef Olaf Swantee Libor Voncina als Sunrise-Chef ablösen. Neuer Verwaltungsratspräsident soll der frühere UBS-Präsident Peter Kurer werden, wie Sunrise am Donnerstag mitteilte.

Volkswagens US-Chef Michael Horn hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Im gegenseitigen Einverständnis verlasse Horn das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, teilte die US-Tochter Volkswagen Group of America mit. Der Abgasskandal hat sich wegen eines Berichts weiter zugespitzt.
 

In Zürich steigt die Mittelschicht auf. Eine Auswertung des städtischen Steueramts enthüllt Bemerkenswertes. Der Zuzug gut ausgebildeter Fachkräfte aus dem Ausland hat der Stadt Zürich rekordhohe Steuereinnahmen beschert. Gleichzeitig steigt die Zahl der Gut- und Topverdiener.

Paris Saint-Germain besiegt den englischen Titelhalter Chelsea auch auswärts 2:1. Der französische Meister hat sich damit zum vierten Mal in Serie für die Champions-League-Viertelfinals qualifiziert. Zlatan Ibrahimovic erzielte das entscheidende 2:1.

Was wir im Auge behalten
Die EU-Innenminister beraten über die Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingskrise. Sie wollen bei dem Treffen in Brüssel über die Umsetzung der Grundsatzvereinbarung sprechen, die beim EU-Türkei-Gipfel Anfang der Woche getroffen wurde. Update gegen Mittag erwartet
 

Die EZB steht unter Lieferdruck. Am Donnerstag gibt die Europäische Zentralbank neue geldpolitische Massnahmen bekannt. Unter anderem wird damit gerechnet, dass die Währungshüter den Banken noch höhere Strafzinsen für geparktes Geld aufbrummen werden. Seit Dezember müssen Banken 0,3 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie kurzzeitig Geld bei der Notenbank bunkern. Update am Nachmittag erwartet

 

Auf nzz.ch/briefing halten wir diesen Nachrichtenüberblick von 6 bis 24 Uhr stets aktuell.
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Christoph Fisch
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