RESPEKT!
---------- Forwarded message ----------
From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2015-07-19 20:50 GMT+02:00
Subject: Newsletter vom 20.07.2015 - Eine neue Ära in Mittelost (Gabriel in Teheran)
To: pascal.alter@gmail.com
Newsletter vom 20.07.2015 - Eine neue Ära in Mittelost
TEHERAN/BERLIN (Eigener Bericht) - Mit einem Iran-Besuch des
Bundeswirtschaftsministers treibt Berlin den Neuaufbau der
deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen und die Arbeit an einer
Neugestaltung des Mittleren Ostens voran. Das Nuklearabkommen mit
Teheran, das am vergangenen Dienstag geschlossen wurde, bietet
deutschen Unternehmen die Chance, ihr Iran-Geschäft, das einst zu den
lukrativsten in Mittelost gehörte, nach sanktionsbedingten Einbrüchen
wieder aufzubauen. Von Exportchancen in zweistelliger Milliardenhöhe
ist die Rede. Zugleich plädieren Experten dafür, die Mächteordnung am
Persischen Golf unter Führung des Westens neu zu strukturieren.
Angestrebt wird ein Gleichgewicht zwischen Iran und Saudi-Arabien; es
würde die Hegemonie eines der beiden Staaten im Mittleren Osten
verhindern und böte dem Westen günstige Einflusschancen. Das
gewünschte Gleichgewicht würde auf den umfassenden Rüstungsexporten
auch Deutschlands nach Saudi-Arabien basieren sowie auf der Schwächung
iranischer Positionen vor allem in Syrien. Voraussetzung für die
Neugestaltungspläne, bei denen Experten eine führende Rolle der EU für
möglich halten, ist allerdings, dass der Nukleardeal mit Iran nicht
noch in letzter Minute am Widerstand des US-Kongresses scheitert.
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59163
(....)
From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2015-07-19 20:50 GMT+02:00
Subject: Newsletter vom 20.07.2015 - Eine neue Ära in Mittelost (Gabriel in Teheran)
To: pascal.alter@gmail.com
Newsletter vom 20.07.2015 - Eine neue Ära in Mittelost
TEHERAN/BERLIN (Eigener Bericht) - Mit einem Iran-Besuch des
Bundeswirtschaftsministers treibt Berlin den Neuaufbau der
deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen und die Arbeit an einer
Neugestaltung des Mittleren Ostens voran. Das Nuklearabkommen mit
Teheran, das am vergangenen Dienstag geschlossen wurde, bietet
deutschen Unternehmen die Chance, ihr Iran-Geschäft, das einst zu den
lukrativsten in Mittelost gehörte, nach sanktionsbedingten Einbrüchen
wieder aufzubauen. Von Exportchancen in zweistelliger Milliardenhöhe
ist die Rede. Zugleich plädieren Experten dafür, die Mächteordnung am
Persischen Golf unter Führung des Westens neu zu strukturieren.
Angestrebt wird ein Gleichgewicht zwischen Iran und Saudi-Arabien; es
würde die Hegemonie eines der beiden Staaten im Mittleren Osten
verhindern und böte dem Westen günstige Einflusschancen. Das
gewünschte Gleichgewicht würde auf den umfassenden Rüstungsexporten
auch Deutschlands nach Saudi-Arabien basieren sowie auf der Schwächung
iranischer Positionen vor allem in Syrien. Voraussetzung für die
Neugestaltungspläne, bei denen Experten eine führende Rolle der EU für
möglich halten, ist allerdings, dass der Nukleardeal mit Iran nicht
noch in letzter Minute am Widerstand des US-Kongresses scheitert.
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