13 marca 2016

Fwd: Newsletter vom 11.03.2016 - Die westliche Doppelstrategie (II) (Berlin setzt Forschung und BND auf angebliche russische Einflussnahme in Deutschland an)


To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>



---------- Forwarded message ----------
From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2016-03-10 20:08 GMT+01:00
Subject: Newsletter vom 11.03.2016 - Die westliche Doppelstrategie (II) (Berlin setzt Forschung und BND auf angebliche russische Einflussnahme in Deutschland an)


Newsletter vom 11.03.2016 - Die westliche Doppelstrategie (II)

BERLIN/MOSKAU (Eigener Bericht) - Berlin stärkt die wissenschaftliche
und geheimdienstliche Erkundung russischen Einflusses in Deutschland
und Europa und baut seine Gegenpropaganda aus. Während die
Bundesregierung eigens ein Deutsches Institut für Russland- und
Osteuropaforschung gründet, das künftig als "Ansprechpartner" für die
Bundespolitik fungieren soll, fordert die Deutsche Gesellschaft für
Auswärtige Politik (DGAP), die Russland-Forschung müsse sich künftig
auch um die "Offenlegung russischer Netzwerke, Finanzströme und
Wirtschaftsbeziehungen in der EU" bemühen. In die Bestrebungen sollen
auch Hochschulen und andere wissenschaftliche Institutionen einbezogen
werden, die offiziell keiner politischen Agenda folgen. Während die
DGAP voranschreitet und sich um die Analyse des russischen Einflusses
in anderen europäischen Staaten bemüht, hat die Bundesregierung den
Bundesnachrichtendienst (BND) damit beauftragt, "Ermittlungen" über
etwaige Moskauer Interventionen in die politische Debatte in
Deutschland zu führen. Gegenmaßnahmen würden erwogen, heißt es. So
soll demnächst ein in Brüssel publizierter "Anti-Propagandaüberblick",
der Medien auf "Pro-Kreml-Desinformation" analysiert, in deutscher
Sprache herausgegeben werden.

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