27 kwietnia 2015

Fwd: Rettet Reitzle jetzt VW? / Lufthansa in Bodennähe / Airbag für Banken / Unfähige WestLB

RESPEKT!

"..ie Europäische Union will die Macht der Großbanken brechen."


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From: Handelsblatt Morning Briefing <Handelsblatt-MorningBriefing@kompakt.handelsblatt-service.com>
Date: 2015-04-28 6:21 GMT+02:00
Subject: Rettet Reitzle jetzt VW? / Lufthansa in Bodennähe / Airbag für Banken / Unfähige WestLB
To: pascal.alter@gmail.com


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szmtag
Dienstag, 28. April 2015
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Guten Morgen Herr Alter,
die Europäische Union will die Macht der Großbanken brechen. Der zuständige EU-Kommissar Jonathan Hill schlägt im Handelsblatt-Interview einen rauen Ton an. "Sehr große Institute bergen ein Risiko für das gesamte Finanzsystem, das wir möglichst minimieren müssen." Für die Pläne der Deutschen Bank, zum internationalen Champion aufzusteigen, ist das Interview alles andere als eine Verheißung. jetzt lesen

Der vierseitige Handelsblatt-Bilanzcheck belegt: Der Lufthansa geht allmählich das Geld aus. Der Konkurrenzkampf mit den Billigfliegern, der Dauerzoff mit der Belegschaft und die Ausgaben für die Alterssicherung der Piloten - die sich im derzeitigen Niedrigzinsumfeld nicht erwirtschaften lassen - machen der Airline zu schaffen. Das Eigenkapital hat sich im vergangenen Jahr um ein Drittel reduziert, die Nettoverschuldung mehr als verdoppelt, der Konzerngewinn brach um 82 Prozent ein. Ohne den weltweiten Ölpreisverfall wäre die Lufthansa in die roten Zahlen geflogen. Wenn Konzernchef Carsten Spohr nicht bald den Autopiloten abschaltet, droht eine unsanfte Landung. jetzt lesen

Finanzminister Schäuble hält an der Notfallreserve für mögliche Schieflagen von deutschen Banken fest. Er wird die im nationalen Abwicklungsfonds befindlichen rund 2,3 Milliarden Euro nicht an die Finanzinstitute zurücküberweisen, auch wenn diese nun zusätzlich in einen europäischen Fonds einzahlen müssen. Sein Gesetzentwurf erfüllt für die Bankkunden dieselbe Funktion wie der Airbag fürs Auto. Es kann immer noch krachen, aber es gibt weniger Tote.

Am heutigen Dienstag legt Daimler seine Quartalszahlen vor. Unsere Experten gehen davon aus, dass das erste Jahresviertel ungewöhnlich stark verlaufen ist. In Russland konnte Daimler trotz des schrumpfenden Markts mehr Autos losschlagen. In China verkaufte Daimler genauso viele Autos wie in den USA. Derweil die Mitarbeiter bei VW noch immer fassungslos auf ihren zurückgetretenen Aufsichtsratschef schauen, wird Daimler-CEO Dieter Zetsche intern als Held gefeiert. Irgendwo hinter Wolfsburg muss eine Wetterscheide verlaufen: In München und Stuttgart scheint die Sonne, während über Wolfsburg der Tornado Ferdinand tobt.

Die Nachfolge von VW-Aufsichtsratschef Piëch ist das Tuschelthema auf den Vorstandsetagen. Startet jetzt einer aus dem Porsche-Clan durch? Wird die Firma für längere Zeit von Ex-Gewerkschaftsboss Berthold Huber geführt? Oder folgt bald schon die Krönungsmesse für Wolfgang Reitzle, den deutschen Ausnahmemanager, der als Entwicklungsvorstand bei BMW und als Vorsitzender bei Linde bewiesen hat, dass er nach vorne führen kann? Andere leiden in Umbruchzeiten, er liebt sie. "The best way to predict the future is to create it", hat Management-Guru Peter Drucker einst gesagt. Es gibt nicht viele Manager in Deutschland, die diese unternehmerische Schöpferkraft besitzen. Reitzle ist einer davon.

Der Bundesgerichtshof verhandelt heute über die Klage einer Kommune aus NRW, die durch eine Zinswette viel Geld verloren hat. Dabei geht es um sogenannte Swap-Geschäfte, die die Gemeinde Ennepetal zwischen 2006 und 2008 mit der WestLB vereinbart hatte. Doch gegen den Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung muss man die WestLB in Schutz nehmen. So wie wir die untergegangene Staatsbank kennen, wusste deren Führungspersonal nicht, was es tat. Wir plädieren für Freispruch wegen Unfähigkeit.

Ich wünsche Ihnen einen kraftvollen Start in den neuen Tag. Herzlichst grüßt Sie Ihr

Gabor Steingart
Herausgeber


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