26 lutego 2015

Fwd: Newsletter vom 26.02.2015 - Mentale Revolution (Nachwuchsoffiziere fordern Rückbesinnung auf "zeitlose soldatische Tugenden")

RESPEKT !

 "Dies
geht aus einer Buchpublikation hervor, die sich mit der "Gedankenwelt"
junger deutscher Kampftruppenkommandeure befasst. "

So

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From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2015-02-26 1:06 GMT+01:00
Subject: Newsletter vom 26.02.2015 - Mentale Revolution (Nachwuchsoffiziere fordern Rückbesinnung auf "zeitlose soldatische Tugenden")
To: pascal.alter@gmail.com


Newsletter vom 26.02.2015 - Mentale Revolution

HAMBURG/MÜNCHEN/BERLIN (Eigener Bericht) - Studierende und Absolventen
der Bundeswehr-Universitäten in Hamburg und München huldigen den
vermeintlichen militärischen Leistungen der NS-Generalität und fordern
die Rückbesinnung auf sogenannte zeitlose soldatische Tugenden. Dies
geht aus einer Buchpublikation hervor, die sich mit der "Gedankenwelt"
junger deutscher Kampftruppenkommandeure befasst. Dem für die
deutschen Streitkräfte verbindlichen Konzept der "Inneren Führung",
das den Soldaten als "Staatsbürger in Uniform" definiert, wird hier
eine klare Absage erteilt. Es handele sich um eine abstrakte
"Kopfgeburt" ohne Bezug zur "Lebenswirklichkeit" der Militärs,
schreibt einer der Autoren. Ein anderer nennt die für jeden
Staatsbürger selbstverständliche Teilnahme am politischen Diskurs ein
"lähmendes Gift". Zu Leitbildern werden stattdessen militärische
"Professionalität" und "Opferbereitschaft" erhoben. Gefordert wird ein
"starkes" und "homogenes" Offizierskorps, das sich bewusst von in der
deutschen Gesellschaft vermeintlich weit verbreiteten Haltungen wie
"Dekadenz", "Defätismus" und "Hedonismus" absetzen müsse. Als in
diesem Sinne vorbildlich erscheinen hochrangige NS-Militärs wie Erich
von Manstein und Erwin Rommel - ungeachtet der von ihnen begangenen
Kriegsverbrechen. Mindestens einer der Autoren des Sammelbandes
unterhält gute Beziehungen ins äußerst rechte politische Spektrum.

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http://german-foreign-policy.com/de/fulltext/59064

Rezension: Marcel Bohnert, Lukas J. Reitstetter: Armee im Aufbruch.
Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr.
Berlin 2014

In Deutschland herrschten "starke pazifistische bis antipatriotische
Tendenzen", schreibt Leutnant Kai Stefan Skwara in dem vorliegenden
Band, der Beiträge von sechzehn aktiven und angehenden
Bundeswehroffizieren versammelt. Skwara absolviert zur Zeit ein
Studium der Geschichtswissenschaften an der Hamburger
Bundeswehr-Universität; was für diejenigen, die die historischen
Lehren aus zwei von Deutschland begonnenen Weltkriegen gezogen haben,
ein Grund zur Freude sein dürfte, bringt ihn in Rage. Rhetorisch fragt
er, wie es sein könne, "dass ein deutscher Oberst sich von Politikern
des eigenen Staates als Kriegsverbrecher beschimpfen lassen muss, weil
er in einem 'kriegsähnlichen Zustand' eine Entscheidung traf, die
Menschenleben gefordert hatte". Die mehr als 130 zivilen Opfer des von
Oberst Georg Klein am 4. September 2009 angeordneten Bombardements
nahe der afghanischen Stadt Kunduz interessieren den studierenden
Leutnant dagegen nicht. Er erregt sich lieber darüber, dass Klein die
Aussage, möglichst viele Aufständische "vernichten" zu wollen, "als
unmenschlich angekreidet" worden sei. Laut Skwara zeugt dies von
"völliger Ahnungslosigkeit" - handele es sich bei dem Begriff
"vernichten" doch um einen Terminus aus dem "taktischen Wortschatz der
Bundeswehr", der "bereits im ersten Offizieranwärterlehrgang
vermittelt" werde.

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