19 listopada 2015

Re: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie

RESPEKT!

2015-11-18 18:25 GMT+01:00 SPIEGEL-Brief <epaper@newsletter1.spiegel.de>:

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Die Themen der Woche
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Der SPIEGEL
"Ihr wollt, dass ich Angst habe. Vergesst es!"
Wie die Demokratie den Terror abwehren kann
- Flüchtlinge
Unterwegs in der Welt der Arbeitsvermittler
- Genies
Albert Einsteins Erfolge und Irrwege
- Fußball
Jürgen Klopp erobert Liverpool
- Scheidung
Ein Vater kämpft um sein verlorenes Kind
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Sehr geehrter Herr Pascal Alter!

In dieser Woche musste die SPIEGEL-Redaktion noch fixer arbeiten als sonst. Wegen der Terroranschläge von Paris wurde das Erscheinen des Heftes vorgezogen, vom Samstag auf den Donnerstag. Natürlich werden die schrecklichen Ereignisse ausführlich analysiert: Wer waren die Täter? Wie konnten die Terroristen ihre Anschläge unbemerkt planen und koordinieren? Und was bewirkt die latente Angst vor weiteren Attacken in unseren Köpfen?

Was hat Albert Einstein mit der GPS-Navigation auf meinem Smartphone zu tun? Eine ganze Menge, wie der Wissenschaftshistoriker Jürgen Renn meinen Kollegen Manfred Dworschak und Olaf Stampf in einem spannenden Interview erklärt. Vor 100 Jahren hat Einstein die Allgemeine Relativitätstheorie präsentiert - die moderne Satellitenortung muss deren Effekte berücksichtigen, um präzise Ort und Zeit bestimmen zu können. Einstein sei ein Genie gewesen, sagt Renn, aber kein verschrobener, weltfremder Eigenbrötler, wie seine äußere Erscheinung mit den wirren, ungekämmten Haaren vermuten ließe. Und obwohl er ein genialer Kopf war, sind ihm seine Erkenntnisse offenbar nicht einfach zugeflogen. Das ernüchternde Fazit: Ohne Fleißarbeit geht es nicht.

Geschätzte 300.000 Kinder erleben jedes Jahr in Deutschland die Trennung ihrer Eltern. Im Laufe der Zeit verliert der getrennt lebende Elternteil häufig den Kontakt zu seinem Nachwuchs. So erging es auch einem Mann, dessen Geschichte mein Kollege Hauke Goos eindrucksvoll schildert: Vor 17 Jahren wollte die damals fünf Jahre alte Tochter dieses Mannes nicht mit ihm mitfahren, als er sie bei seiner Exfrau abholen wollte. Seither hat er sein Kind nicht wiedergesehen. Inzwischen versucht der Mann, über Facebook mit seiner verlorenen Tochter in Verbindung zu treten.

Als der Fußballtrainer Jürgen Klopp im Oktober beim FC Liverpool anheuerte, waren die Fans des traditionsreichen Vereins vor Freude außer sich: Wenn schon die Mannschaft nur mittelmäßig ist und im Mittelfeld der Premier League dümpelt, sollte zumindest der Coach eine berühmte Figur sein. Mein Kollege Jörg Kramer ist nach Liverpool gereist, an die berühmte Anfield Road. Die Engländer, sagt Kramer, liebten Klopp, aber sie verstünden ihn noch nicht richtig. Klopp steht zwar immer noch für Vollgas-Fußball, er vermag seine Spieler zu motivieren. Seine eigentliche Aufgabe besteht aber darin, aus der Mannschaft eine verschworene Gemeinschaft zu formen, schreibt Kramer in seinem sehr empfehlenswerten Text.

Viel Spaß bei der SPIEGEL-Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Michael Fröhlingsdorf
SPIEGEL-Redakteur

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Diese Woche
 
Dorf der Waffen
Die Auf­trä­ge schwin­den, der Ruf ist rui­niert. Heckler & Koch gilt als ei­nes der um­strit­tens­ten Rüs­tungs­un­ter­neh­men Deutsch­lands, nicht erst seit dem Skan­dal um das Sturm­ge­wehr G36. Doch der Be­sit­zer der Fir­ma tut so, als wäre er nur ein bra­ver Mit­tel­ständ­ler. Ein Haus­be­such.  weiterlesen
 
Schimpanse Robby
Er ge­hört zur Fa­mi­lie im Zir­kus Bel­ly, in der Show fährt er Rol­ler. Doch Tier­schüt­zer kämp­fen da­für, dass der Men­schen­af­fe Rob­by, 41, end­lich art­ge­recht lebt – un­ter Schim­pan­sen. Jetzt muss ein Ge­richt ent­schei­den.  weiterlesen
 
Das abwesende Kind
Er kennt sei­ne Toch­ter nicht, hat sie als Fünf­jäh­ri­ge zu­letzt ge­se­hen. Vie­le Jah­re nach der Schei­dung ver­sucht ein Va­ter, sein Kind zu­rück­zu­ge­win­nen. Er schickt Fa­ce­book-Bot­schaf­ten, Lied­tex­te, alte Fo­tos; sie zö­gert und schwankt. Die Ge­schich­te ei­ner An­nä­he­rung.  weiterlesen
 
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Jürgen Klopp
Spie­ler und Fans des FC Li­ver­pool hat er mit sei­ner emo­tio­na­len Art schnell für sich ein­ge­nom­men. Der deut­sche Trai­ner ver­spricht, was ihn schon in Dort­mund aus­zeich­ne­te: „Voll­gas­fuß­ball".  weiterlesen
 
Amerika gegen Bayern
US-Po­li­ti­ker ver­lan­gen in ei­nem Brief an Bay­erns Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Horst See­ho­fer mehr Ko­ope­ra­ti­on bei der Su­che nach Kunst aus jü­di­schem Be­sitz. An­lass ist auch der Streit um Münch­ner Bil­der, die einst dem le­gen­dären Ga­le­ris­ten Al­fred Flecht­heim ge­hör­ten.  weiterlesen
 
Philipp Ruch
Mit Ak­tio­nen wie dem Be­gräb­nis von Flücht­lin­gen in Ber­lin hat er für Auf­se­hen ge­sorgt. Über den Sinn sei­ner Kunst sagt der Po­lit­künst­ler im SPIE­GEL-Ge­spräch: „Wir brau­chen Wi­der­stand im Na­men der Hu­ma­ni­tät."  weiterlesen
 
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