06 lutego 2015

Fwd: Auf der Flucht - Die Farben von Technicolor


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From: NZZ am Morgen <newsletter@nzz.ch>
Date: 2015-02-05 6:25 GMT+01:00
Subject: Auf der Flucht - Die Farben von Technicolor
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>


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Peter Sennhauser
Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser

Gemeindeammann Schär ärgert sich: darüber, dass er als fremdenfeindlich hingestellt wurde, weil er eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber im Kanton Aargau forderte – von jener Bundesrätin, die kurz darauf die gleiche Forderung im Rahmen der europäischen Länder stellte. Mein Kollege Erich Aschwanden erzählt diese Geschichte vom einen Ende des Spektrums der regelmässig aufbrandenden Asylthematik.

«Grillpartys gegen Flüchtlinge waren nicht optimal»

Vom andern Ende des Spektrums stammt die Geschichte des Maurers Abdoulaye Kabré. Er ist aus Burkina Faso aufgebrochen zur Flucht nach Europa – doch in Marokko hat die Reise ein Ende gefunden, wie er Beat Stauffer erzählt. Zwischen den beiden Positionen, auf und am Wege der Migranten, Kriegsflüchtlinge und Asylsuchenden, findet sich eine Vielzahl von Funktionären, Schleppern, Beamten und Helfern, die alle mit dem Strom der Flüchtlinge in irgendeiner Form zu tun haben. Ab heute erhalten viele von ihnen in unserer Serie «Auf der Flucht» ein Gesicht – und die Diskussion neue Ansatzpunkte.

Gestrandet auf halbem Weg

Was tut man, wenn man eine Geschichte mit nur zwei Farben erzählen kann? Man nennt sie «Redskin» und zeigt das Leben der Indianer im Grünen, wie Victor Schertzinger, der in den USA 1929 einen der ersten (Zwei-) Farb-Filme drehte. Zehn Jahre später, 1939, stand das volle Spektrum zur Verfügung, und der Technicolor-Film feierte mit Werken wie «The Wizard Of Oz» regelrechte Farborgien. Die Berlinale widmet dem frühen Farbfilm ihre Retrospektive – Jörg Becker zeichnet ein buntes Bild der frühen Farbfilm-Welt.

«Color by Technicolor»

Ich wünsche Ihnen einen farbenfrohen Donnerstag.

Peter Sennhauser
Tagesleiter / Leitender Redaktor nzz.ch
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