04 lutego 2015

Fwd: Der neue Stellvertreterkrieg / Hauptstadt der Hartherzigkeit / Kranke Kliniken / Opel parkt um


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From: Handelsblatt Morning Briefing <Handelsblatt-MorningBriefing@kompakt.handelsblatt-service.com>
Date: 2015-02-04 6:20 GMT+01:00
Subject: Der neue Stellvertreterkrieg / Hauptstadt der Hartherzigkeit / Kranke Kliniken / Opel parkt um
To: pascal.alter@gmail.com


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szmtag
Mittwoch, 04. Februar 2015
Guten Morgen Herr Alter,
bis vor Kurzem waren wir der Meinung: Das Wort "Stellvertreterkrieg" gehört ins Geschichtsbuch, nicht in die Zeitung. Irrtum! In diesen Stunden erleben wir, wie Amerikaner und Russen ihre jeweiligen "Freunde" in der Ostukraine aufrüsten. Die pro-russischen Separatisten wollen bis zu 100.000 Mann mobilisieren; das Weiße Haus prüft direkte Waffenlieferungen. Wieder geht es um Werte, nicht um Menschen. Erich Kästner kommt einem in den Sinn: "Wer seine Schwiegermutter totschlägt, wird geköpft. Wer Hunderttausende umbringt, erhält ein Denkmal."

In Europa hat sich eine italienisch-griechische Achse gebildet - gegen das Spardiktat der Kanzlerin. Bei ihrem Treffen in Rom zelebrierten der griechische Premier Alexis Tsipras und Italiens Regierungschef Matteo Renzi demonstrative Geschlossenheit, auch in der Schuldenfrage. Spiegel-Korrespondent Gregor Peter Schmitz zitiert in seinem Bericht eine hochrangige italienische Quelle mit den Worten: "Wir sind ein Gläubiger, der glaubt, dass der Schuldner nicht erstickt werden darf." Berlin wirkt in diesen Tagen wie die Hauptstadt der Hartherzigkeit.

Heute wird Tsipras in Brüssel auf EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker treffen. Ein Schuldenerlass für Griechenland wird immer wahrscheinlicher. Im Gespräch sind sogenannte "Ewige Anleihen", also Schuldverschreibungen, bei denen zwar Zinsen gezahlt werden, aber kein Rückzahltermin existiert. Der Kreditgeber erhält sein Geld an Sankt Nimmerlein zurück - also nie. Die "Ewige Anleihe" ist der kleine Bruder des Schuldenerlasses. Wir leben ohnehin, so hatte es Peter Sloterdijk kürzlich formuliert, im Zeitalter der "Tilgungsillusion". jetzt lesen

In Deutschland gibt es zu viele Kliniken. Die Folge: Fast jedes zweite deutsche Krankenhaus schreibt Verluste, nahezu jedes sechste steht vor der Insolvenz. In unserer heutigen Titelgeschichte skizzieren Experten wie Karl Max Einhäupl, Chef der Berliner Charité, sinnvolle Wege aus der Misere. Wir können schließlich nicht alle krank werden, nur damit die Kliniken gesunden. jetzt lesen

Die Opel-Mutter General Motors legt heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Im dritten Quartal hatten der Markteinbruch in Russland und die teure Schließung des Bochumer Werks das Europaergebnis belastet, operativ brachte Opel ein Minus von 387 Millionen Dollar. Wenn niemand die Zahlen frisiert hat, wird die Bilanz 2014 eher strubbelig ausfallen. Das Umparken fand im Kopf statt, aber noch nicht in der Bilanz.

Das Marktforschungsunternehmen GfK stellt heute seine Prognose für die Entwicklung des Konsums in Deutschland und Europa vor. Der private Verbrauch beeinflusst gemeinsam mit dem Export, den Investitionen und den Staatsausgaben das Bruttoinlandsprodukt; hierzulande gilt der Konsum seit Jahren als wichtige Stütze der Konjunktur. Wie haben sich doch die Dinge im Zeitalter der Nullzinspolitik verändert! Früher wurde man durchs Konsumieren arm, heute durchs Sparen.

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Start in den neuen Tag. Herzlichst grüßt Sie Ihr

Gabor Steingart
Herausgeber


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