06 lutego 2015

Fwd: Gabriel verrät Brandt / Nato droht Putin / Opel macht Milliardenverlust / Sonne scheint über Daimler


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From: Handelsblatt Morning Briefing <Handelsblatt-MorningBriefing@kompakt.handelsblatt-service.com>
Date: 2015-02-05 6:11 GMT+01:00
Subject: Gabriel verrät Brandt / Nato droht Putin / Opel macht Milliardenverlust / Sonne scheint über Daimler
To: pascal.alter@gmail.com


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Donnerstag, 05. Februar 2015
Guten Morgen Herr Alter,
vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise wollen die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten heute ihre Planungen gegen Russland voranbringen. Bei einem Spitzentreffen in Brüssel stehen unter anderem Beschlüsse zum Aufbau von sechs neuen Stützpunkten in Bündnisländern wie Litauen und Polen auf der Tagesordnung. Die Politik des Wettdrohens geht damit weiter. Das Paradoxe: Die Gefahr aus Moskau, die man zu verhindern sucht, wird dadurch erst real.

Auch Joschka Fischer, bisher ein Verfechter eines harten Kurses gegenüber Putin, wird es allmählich mulmig. In einem Gastkommentar für unsere Zeitung rät er dem Westen zum wirtschaftlichen Aufbau der Ukraine - und erteilt neuen Sanktionen gegen Russland eine Absage. Wir sollten ihn für die sanfte Kurskorrektur nicht tadeln, sondern belobigen: außen grün, innen lernfähig.

"Wir werden den Anteil der Schulabbrecher bis 2015 auf vier Prozent halbieren", kündigten Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beim Bildungsgipfel 2008 an. Das Ergebnis: 50 Prozent mehr Jugendliche als versprochen haben noch immer keinen Schulabschluss. Jeder vierte Azubi bricht ab, nahezu ein Drittel der Bachelor-Studenten geben auf. Unsere Titelgeschichte beschreibt Ursachen und Auswirkungen der Abbrecher-Republik. Manches bleibt auch dann ein Skandal, wenn es alltäglich geworden ist. jetzt lesen
Preisgekrönte Werbung und dann ein überraschend hoher Milliardenverlust: Der Autobauer Opel schockierte am Mittwoch mit einem 1,4 Milliarden-Dollar-Fehlbetrag. Im Jahr zuvor waren es noch 869 Millionen Dollar. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sieht das Unternehmen dennoch auf dem richtigen Weg. Wenn Friedrich Nietzsche Recht hat mit seiner Erkenntnis, dass "Wünschen ein Anzeichen von Genesung" ist, stehen Opel gute Zeiten bevor. Aber was macht Neumann, wenn Nietzsche irrt?

Über dem Stuttgarter Daimler-Konzern scheint die Sonne: Dank verjüngter Modellpalette, striktem Sparkurs und lukrativen Beteiligungsverkäufen (Tesla und Rolls-Royce Power Systems) dürfte Konzernchef Dieter Zetsche heute ein Rekordergebnis präsentieren. Die Analysten haben sich schon derart heiß gerechnet, dass sie gar nicht mehr auf das Ergebnis 2014, sondern auf einen ehrgeizigen Ausblick 2015 spekulieren. Vorsicht Überhitzungsgefahr: Im Zeitalter der Nachhaltigkeit muss Zetsche nicht nur den Flottenverbrauch, sondern auch die Erwartungen der Finanzmärkte drosseln.

Heute legt auch der weltgrößte Rückversicherer Munich Re seine Bilanz für 2014 vor. Unsere Experten rechnen mit einem Jahresüberschuss von 3,2 Milliarden Euro. Das wären knapp drei Prozent weniger als im Vorjahr. Doch angesichts von Naturkatastrophen aller Art - darunter auch die der Nullzinspolitik in Europa - darf Konzern-Chef Nikolaus von Bomhard zufrieden sein. Sein Chefstuhl wirkt nicht nur stabil, sondern wie einbetoniert.

SPD-Chef Sigmar Gabriel will sich partout als Pegida-Versteher profilieren. Diese Bewegung gehöre "zu Deutschland". "Es gibt ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational", sagte er dem heute erscheinenden "Stern". Falls der ehemalige SPD-Chef und NS-Widerstandskämpfer Willy Brandt noch nicht im Himmel ist, sondern weiter in seinem Grab liegt, hat er sich heute Nacht umgedreht.

Ich wünsche Ihnen einen kraftvollen Start in den Tag. Herzlichst grüßt Sie Ihr

Gabor Steingart
Herausgeber


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Der deutsche Privatanleger ist laut DIW im Durchschnitt zu 155.000 Euro in Immobilien investiert. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase gelten Immobilien als attraktive Alternative zu Festgeld und Anleihen. Ein Argument für ein Investment ‚in Steine' ist die vermeintliche Wertstabilität. Doch lange nicht jeder Immobilieninvestor erzielt auch eine positive Rendite.

Jens Kummer, Partner der MARS Asset Management in Bad Homburg, hat die Anlageklasse Immobilien auf ihre tatsächliche Ertragskraft und Werthaltigkeit überprüft und kommt zu dem Schluss: "In Deutschland liegt entgegen der allgemeinen Erwartung die jährliche Rendite von Immobilien unterhalb der Inflationsrate. Das heißt, real verliert man jedes Jahr Geld. Auch für Immobilien gilt also, dass Wertstabilität eine Illusion ist."

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