RESPEKT!
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From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2016-08-15 22:50 GMT+02:00
Subject: Newsletter vom 16.08.2016 - Ordnungsmacht im Krisengürtel (Berlin und die Schlacht um Aleppo)
To: pascal.alter@gmail.com
From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2016-08-15 22:50 GMT+02:00
Subject: Newsletter vom 16.08.2016 - Ordnungsmacht im Krisengürtel (Berlin und die Schlacht um Aleppo)
To: pascal.alter@gmail.com
Newsletter vom 16.08.2016 - Ordnungsmacht im Krisengürtel
ALEPPO/BERLIN (Eigener Bericht) - Mit neuen diplomatischen Vorstößen
zur Beendigung der Schlacht um Aleppo sucht Außenminister
Frank-Walter Steinmeier den deutschen Einfluss im Nahen Osten zu
stärken. Seine Bemühungen, Russland zu einer Waffenruhe zu drängen
und eine Luftbrücke zur Versorgung eingekesselter Stadtteile zu
errichten, erfolgen zu einer Zeit, zu der Berlin offiziell ankündigt,
"die globale Ordnung aktiv mitzugestalten". Sie geben sich humanitär,
fordern - in einer Phase des Krieges, in der ein Sieg der
Regierungstruppen möglich schien - eine Einstellung der Gewalt; ganz
im Gegensatz dazu hatte Berlin in früheren Kriegsphasen, als die
Aufständischen sich in der Offensive befanden, den Konflikt etwa mit
der Entwicklung großer Aufbaupläne für Syrien nach Assads Sturz
befeuert. Während Steinmeier offiziell für Waffenruhe wirbt, weiten
enge Verbündete der Bundesrepublik die Aufrüstung jihadistischer
Milizen für die gegenwärtige Schlacht um Aleppo aus. Ein Bericht der
Menschenrechtsorganisation Amnesty International lässt die Folgen der
Unterstützung für Jihadisten, die enge Verbündete Berlins schon
seit Jahren mit stillschweigender Zustimmung der Bundesregierung
leisten, deutlich erkennen: In den von ihnen kontrollierten Teilen
Syriens sichern die Milizen ihre Herrschaft mit Körperstrafen bis hin
zu Amputation und Steinigung, mit willkürlichen Verschleppungen,
Folter und Mord.
mehr
http://www.german-foreign- policy.com/de/fulltext/59419
ALEPPO/BERLIN (Eigener Bericht) - Mit neuen diplomatischen Vorstößen
zur Beendigung der Schlacht um Aleppo sucht Außenminister
Frank-Walter Steinmeier den deutschen Einfluss im Nahen Osten zu
stärken. Seine Bemühungen, Russland zu einer Waffenruhe zu drängen
und eine Luftbrücke zur Versorgung eingekesselter Stadtteile zu
errichten, erfolgen zu einer Zeit, zu der Berlin offiziell ankündigt,
"die globale Ordnung aktiv mitzugestalten". Sie geben sich humanitär,
fordern - in einer Phase des Krieges, in der ein Sieg der
Regierungstruppen möglich schien - eine Einstellung der Gewalt; ganz
im Gegensatz dazu hatte Berlin in früheren Kriegsphasen, als die
Aufständischen sich in der Offensive befanden, den Konflikt etwa mit
der Entwicklung großer Aufbaupläne für Syrien nach Assads Sturz
befeuert. Während Steinmeier offiziell für Waffenruhe wirbt, weiten
enge Verbündete der Bundesrepublik die Aufrüstung jihadistischer
Milizen für die gegenwärtige Schlacht um Aleppo aus. Ein Bericht der
Menschenrechtsorganisation Amnesty International lässt die Folgen der
Unterstützung für Jihadisten, die enge Verbündete Berlins schon
seit Jahren mit stillschweigender Zustimmung der Bundesregierung
leisten, deutlich erkennen: In den von ihnen kontrollierten Teilen
Syriens sichern die Milizen ihre Herrschaft mit Körperstrafen bis hin
zu Amputation und Steinigung, mit willkürlichen Verschleppungen,
Folter und Mord.
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